Monthly Archives: January 2026

Blutgeld Bezirksamt Bullyzei – Statement zu dem Angriff auf Habersaathstraße am 22.01.26

Wie bereits Ende Oktober letzten Jahres verschaffen sich die Secus, einmal mehr begleitet von einem Kaputtmachtrupp, Zυtritt bei unseren Nachbar*Innen in der 44 und 48. Der Auftrag ist wie gewohnt Menschen zu terrorisieren und zum Ausziehen zu zwingen. Der Trupp bricht in fast alle Wohnungen ein und zerstört diese systematisch. Dabei wurde kritische Infrastruktur im Haus zerstört. Im Zuge dessen funktioniert auch bei uns in der 46 das Wasser nicht mehr. 

Pichotta beweist aufs neue seine skrupellose und menschenverachtende Geschäftspraktik! Mit illegalen Mitteln versucht er bei diesen bitterkalten Temperaturen die Menschen auf die Straße zu treiben. “Freund und Helfer” sind wie so oft am Stiefellecken und beschützen den Schlägertrupp. Der Bezirk Mitte duckt sich vor einer ernsthaften Auseinandersetzung weg, und deckt durch Passivität bewusst die Zerstörung von Wohnraum für Kapitalinteressen! 

Ene Verkettung unglücklicher Umstände hat dieses mal dafür gesorgt dass wir dem Schlägertrupp bei unseren Nachbar*Innen nicht angemessen Widerstand leisten konnten. Zwar wurde unser Aufgang nicht angerührt, aber durch den Wasserausfall befindet sich das Projekt nun in der kritischsten Phase seit Beginn der Besetzung Ende 2021. Zumal diesmal davon auszugehen ist, das dass Wasser nicht angestellt werden kann ohne Gebäudeteile zu fluten und wir seit Anfang November ohne richtige Heizung leben.

Nunja:

Wenn bis 2030 dann alle Obdachlosen erfroren sind ist das Vorhaben Wohnungslosigkeit zu beenden auch erfüllt. 

Natürlich steht, anders als von Pichotta in der Vereinbarung mit dem Bezirk versprochenen, kein Ersatzobjekt in der Papierstraße zur Verfügung. Das Grundstück wurde mittlerweile verkauft.  Nach einem Abriss wird auch bei uns nur mit dem ungenutzem Grundstück spekuliert werden. Der Bezirk Mitte zeichnet sich mehr und mehr durch eine Bürowüste aus. Eine Kommerzialisierung der Stadt auf Kosten von Freiräumen, sozialem Treffpunkten und Wohnraum für Alle kann nicht im Interesse einer Verantwortungsbewussten und Zukunfts- und Bürger*innen orientierten Stadtentwicklung liegen.

Wir sind entschlossen weiter für unsere Träume zu kämpfen, allerdings sind wir vorerst erstmal mit Überleben beschäftigt. Wenn ihr euch solidarisch zeigen wollt, grüßt doch mal Pichotta oder sein Schlägertrupp K&K Sicherheit, ein paar Freund*Innen haben zu denen mal was recherchiert: https://de.indymedia.org/node/548943

HA46 Bleibt!

Neues aus der Habersaathstr. 46

Neues aus der Habersaathstr.46

Liebe Freund*Innen und Genoss*Innen,

die letzten Wochen seit unserer Demo ist scheinbar winterliche Ruhe hier in der Straße eingekehrt. Die Polizeipräsenz hat massiv abgenommen. Wir möchten uns noch einmal bei Allen bedanken, die bei der Orga der Demo mitgeholfen haben, oder vor Ort waren, uns für unseren etwas verspäteten Text entschuldigen. Die sehr vielversprechende dreistellige Teilnehmehmendenzahl, welche auf viele zukünftige Besetzungen schließen lässt, verbreitete durchweg kämpferische Stimmung und war zu allen Schandtatet bereit. *

Dass die Demo auch etwas gebracht hat, wird durch Briefe von der gerichtlichen Ebene deutlich.  Dort wird weitestgehend ohne unser aktives Zutun intensiv um die Zukunft des Blocks gerungen. Die Anwaltskanzlei von Trott zu Solz – Lammek stellt sich dabei selten trottelig an. So ist im Falle der 46 inzwischen einiges an Verwirrung entstanden, für welche Wohnungen nun eigentlich Räumungstitel auf welche Namen bestehen. Aktuell weigert sich daher Gerichtsvollzieher T. Schmidt die Polizei in Marsch zu setzen:

“Da dieses Verfahren jedoch unter hohem öffentlichen Interesse steht, und bereits die Räumung der Habersaathstr. 48 am 20.10.25 groß in den Medien vertreten war, werde ich nach meiner Rechtskenntnis die obige Zwangsräumung nur mit einer Berichtigung des Urteils durchführen…”

Heißt dann im Umkehrschluss: Hätten wir uns nicht gegen die Räumung der 48 gestemmt, und wärt ihr nicht gegen unsere Räumung auf die Straße gegangen, wären die fehlerhaften Urteile wohl jetzt schon vollstreckt worden. Wer sich nicht wehren kann, kann von der bürgerlichen Justiz nunmal keine Unterstützung erwarten.

Gegen die letzten verbleibenden MieterInnen in den anderen Aufgängen kassieren Pichotta und Co. derweil eine Niederlage nach der Anderen vor Gericht. So müsste laut Urteil z.B. eigentlich die Fernwärmeversorgung wiederhergestellt werden. Seit dem Jahresende ist dann auch erstmal die Abrissgenehmigung weg und somit wird immer unklarer zu welcher Perspektive dieser ganze juristische Zirkus für die Eigentümer eigentlich führen soll.

Wir hätten da nach wie vor den Vorschlag die Verhältnisse zu legalisieren und die Spekulationsabsichten mit dem Grundstück zu beerdigen!

So long,

eure Habersaath46